McDonald’s streicht Krispy Kreme-Donuts: US-Süßspeise verlässt Filialen
McDonald’s und Krispy Kreme gehen getrennte Wege: Die beliebte Donut-Kooperation in den USA wird eingestellt, da die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückblieb. Zam Beginn 2024 gestartet, wurde die Zusammenarbeit zwar flexibel ausgeweitet – doch offenbar war die Begeisterung der US-Kunden nicht stark genug. Mehr als 2.400 Filialen hatten seit März Donuts im Angebot, geplant war gar eine landesweite Integration bis Ende 2026. Jetzt ist damit Schluss.
Die Konsequenzen für Deutschlands Besucher der „Goldenen Möwe“ sind gering – hier war das süße Angebot nie Bestandteil des Standardsortiments. Dennoch ist die Entscheidung symptomatisch: McDonald’s prüft die Erfolgsaussichten neuer Produkte zunehmend genau und zieht bei underperformenden Artikeln schnell Konsequenzen.
Frühere Rückkehrer wie der McPlant, der pflanzenbasierte Burger, und Salate wurden ebenfalls wieder vom Menü genommen oder nie breit eingeführt, weil Bestellung und Gewinnmarge nicht passten. McDonald’s legt Wert darauf, dass das Angebot punktgenau zur Nachfrage passt – nur so lässt sich die betriebswirtschaftliche Effizienz erhalten.
Ein Blick in die internationalen Küchen zeigt zudem: Produkte wie der McRib, in Europa ein Klassiker, feiern nur saisonal oder regionaler Wiedergeburt, während andere Experimente wie die Deluxe-Linie der Neunziger als teure Fehlschläge in die fastfood-Geschichte eingingen. Diese Beispiele verdeutlichen, wie sehr McDonald’s um Betriebskalorien-Optimierung bemüht ist – der Donut-Deal war demnach eine Art Experiment, das nun beendet wurde.
Auch aus Sicht der Investoren passt dieser Schritt in die defensive Ausrichtung der Kette: Im ersten Quartal zeigten sich rückläufige US-Umsätze, während internationale Standorte stabil blieben – McPlant und Donuts gehörten nicht zu den Wachstumstreibern. Die Aktie bleibt trotz solcher Entscheidungen solide – McDonald’s setzt weiter auf seine Preissetzungsstärke und globale Präsenz.
Für Stammkunden in den USA heißt das Abschied von einem süßen Extra, für McDonald’s selbst ist es ein klarer Fokuswechsel: lieber schneller, profitabler Standard als zu viel Vielfalt bei schwächerer Nachfrage. Und wer weiß – vielleicht wird ein nächster Test zum Überraschungserfolg. Bis es soweit ist, läuft das Programm weiter nach den üblichen Regeln: Was sich nicht rechnet, geht vom Menü.
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